BERICHT / RELATÓRIO

 

Zweite Regionalkonferenz Zielsprache Deutsch zum Thema
"Deutsch an der Schwelle zum dritten Jahrtausend" in Havanna,
Kuba vom 18.03.2000 bis zum 25.03.2000

 

Maria Luísa L. Bredemeier*

Marco Aurelio Schaumloeffel*

 

Wie die Erste Regionalkonferenz (im Januar 1990) wurde auch die Zweite von der Cátedra Humboldt der Universität Havanna veranstaltet. Ziel der Konferenz war, über den Stand des Deutsch als Fremdsprache-Unterrichts wie auch den Stand der Forschung in diesem Bereich auf dem amerikanischen Kontinent zu reflektieren.

Da dieses Treffen unter der Schirmherrschaft des Internationalen Deutschlehrerverbands (der durch seine Generalsekretärin Frau Prof. Dr. Hannuljak vertreten war) stattfand, galt es auch als IDV-Regionaltagung. Weitere Sponsoren und Mitveranstalter waren die Botschaften der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz und Österreichs, wie auch das Goethe Institut und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Es waren ca. 130 Teilnehmer aus 11 Ländern (Kuba, Mexiko, USA, Bolivien, Ecuador, Peru, Argentinien, Deutschland, Österreich, Brasilien und Spanien), die sich in sechs Sektionen verteilt haben. Die brasilianischen Teilnehmer hielten ihre Vorträge in den Sektionen Deutsch lehren und lernen, Deutsch auf dem Lateinamerikanischen Kontinent und Deutsche Literatur im DaF-Unterricht.

Aber der Hauptgrund, weshalb der Brasiliansische Deutschlehrerverband die Teilnahme von zwei Vertretern unterstützt hat, war das zur Konferenz parallel laufende Delegiertenseminar (eine Sitzung, an der Vertreter der Lateinamerikanischen Deutschlehrerverbände teilnahmen), das dazu dienen sollte, über den Stand des Deutschunterrichts in Lateinamerika zu diskutieren und gemeinsame Projekte (der Zeitschrift DaF-Brücke ähnlich) zu erarbeiten.

Als konkrete Ergebnisse dieses Delegiertenseminars müssen folgende Punkte genannt werden:

Die erstellten Protokolle und Details zu den o.g. Projekten sind auch im Internet unter der Adresse http://www.abrapa.net im Menü „Kongresse“ abrufbar. 

Unserer Meinung nach war das Delegiertentreffen der Höhepunkt der Konferenz, weil man hier in kleineren Gruppe Gedanken und Informationen besser austauschen und die Zusammenarbeit effektiver abstimmen konnte. Die Teilneahme Brasiliens stellte sich als extrem wichtig dar, da es in Lateinamerika das Land mit der höchsten Deutschlehrerzahl ist und sich am stärksten für den Erhalt des Deutschunterrichts engagiert.

 

* Maria Luísa L. Bredemeier ist Dozentin am IFPLA/Unisinos und Vize-Präsidentin der ARPA / RS

E-Mail: lenhard.nho@zaz.com.br

 

* Marco Aurelio Schaumloeffel ist Deutschlehrer am Goethe-Institut und an der Schweizerschule in Curitiba, Webmaster der ABRAPA-Seite und Mitglied der APPLA/PR

E-Mail: marco@schaumloeffel.net